Diesen Freitag (11.01.2019) bieten wir im FAE wieder einmal einen offenen Gastvortrag an. Diesmal besucht uns Christian Nockemann von viadee mit einem Vortrag zum Thema "Vom Big Ball of Mud zu DDD - ein Praxisleitfaden". Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen, ab 13:30 Uhr in Raum 0501.

Über die Vortragenden:

Christian Nockemann arbeitet seit 2009 als IT-Berater und Software-Architekt bei der viadee IT-Unternehmensberatung. Sein Fokus liegt auf dem Design und der Entwicklung von Java-basierten Enterprise-Anwendungen. Eine besondere Bedeutung gibt er dabei Qualitätskriterien des Softwareerstellungsprozesses wie bspw. der Anwendung des Domain-driven Designs, dem sinnvollen Einsatz von Entwurfsmustern und der Einhaltung von Clean-Code-Richtlinien.

Über das Thema:

„Domain-driven Design ist als Ansatz zur Modellierung von komplexer Software aus der modernen IT-Architektur nicht mehr wegzudenken. Bei der Konzeption neuer Software-Projekte hilft DDD in Form einer ubiquitären Sprache das Verständnis für die anstehenden Herausforderungen zu erkennen und zu lösen.

Aber was ist mit bereits vorhandenen Software-Produkten? Auch schlecht strukturierte Legacy-Software („Big Ball of Mud“) kann mit der Einführung von DDD wieder in einen wartungsfähigen Zustand gebracht werden.

Dieser Vortrag beantwortet, anhand von Praxis-Erfahrungen aus Projekten in denen nachträglich DDD eingeführt wurde, folgende Fragen:

• Welche Vorteile bringt DDD überhaupt im Kontext von Legacy-Software?

• Wie erreicht man einen Zustand, aus dem heraus technische Änderungen überhaupt möglich sind?

• Was ist ein verteilter Monolith und wie kann er vermieden werden?

• Wie können Domänen identifiziert werden?

• Wie kann Kompatibilität in der Übergangsphase ermöglicht werden?

• Welcher Technologiestack eignet sich für die Umsetzung?“